Vorsicht vor hohen Roaming-Gebühren außerhalb der EU!

Dank der Bemühungen der Europäischen Union profitieren EU-Bürger beim Urlaub in einem der Mitgliedsländer seit Jahren von sinkenden Gebühren beim Auslandseinsatz von Handy oder Smartphone. Richtig billig geworden ist es zwar noch nicht, aber gerade wenn man eine passende Option bucht, halten sich die Kosten meist im Rahmen. Und wenn man Handy oder Smartphone nur wenig nutzt, schützt einen die EU vor Schockrechnungen, auch wenn man keine Tarif-Optionen o. ä. gebucht hat.

Umso größer kann der Schock sein, wenn man – an bezahlbare Mobilfunkkosten im Ausland gewöhnt – aus einem Nicht-EU-Land aus dem Urlaub zurückkehrt. Dann kann die Mobilfunkrechnung wieder sehr hoch ausfallen. Deshalb ist es wichtig, sich genau über die Kosten für die voraussichtlich genutzten Leistungen bzw. Dienste zu informieren – zu Hause, vor Urlaubsantritt. Wer rechtzeitig alles in die Wege leitet, ist erstens später nicht überrascht und kann zweitens für deutlich niedrigere Gebühren sorgen, etwa durch Buchung eines speziellen Auslandstarifs oder die Nutzung einer SIM-Karte des Gastlandes.

Die Preisvergleichsexperten von Verivox raten zu diesem Thema in einer aktuellen Presseinformation:

>>Während innerhalb der Europäischen Union die Roaming-Gebühren für die Handynutzung Schritt für Schritt fallen, müssen Nutzer bei Reisen außerhalb der EU immer noch mit Kostenfallen rechnen. Darauf weist das Vergleichsportal Verivox hin.

„Wer seinen Urlaub innerhalb der EU verbringt, kann relativ sorglos zum Handy greifen, denn die EU-Preisobergrenzen schützen vor Horrorrechnungen“, erklärt Jan Lengerke, bei Verivox verantwortlich für den Geschäftsbereich Telekommunikation.

Preisgrenzen innerhalb der EU

Diese EU-Preisgrenzen wurden in der Vergangenheit bereits mehrfach gesenkt, erneut wird dies zum 1. Juli 2013 geschehen. Die Kosten für abgehende Anrufe werden von derzeit 35 Cent pro Minute auf 29 Cent pro Minute gedeckelt, bei ankommenden Anrufen von 10 Cent auf 8 Cent. SMS dürfen ab Juli statt elf nur noch maximal zehn Cent kosten. Am deutlichsten macht sich die Preisgrenze bei der Internetnutzung bemerkbar: Pro Megabyte Datenvolumen darf der Mobilfunkanbieter ab Juli nicht mehr als 54 Cent verlangen – zuvor waren es 83 Cent.

Außerhalb der EU kann es richtig teuer werden

Da jedoch viele beliebte Urlaubsziele, wie die Türkei oder die USA, außerhalb der EU liegen, müssen die Urlauber hier vorsichtig sein. Wie ein Vergleich der Auslandsoptionen der Netzbetreiber zeigt, können die Kosten je nach Voreinstellung außerhalb der EU fast das Zehnfache betragen: Ein Urlauber, der beispielsweise zweimal für fünf Minuten nach Deutschland telefoniert, fünf SMS versendet und ein Megabyte für die mobile Internetnutzung verbraucht, zahlt innerhalb der EU dafür je nach Anbieter zwischen vier und fünf Euro. Ist der Urlauber jedoch in der Türkei oder den USA zu Gast, zahlt er für dieselbe Nutzung je nach Anbieter bis zu 30 Euro, in Ägypten sogar bis zu 49 Euro.

Vor Urlaubsantritt passende Auslandsoption wählen

Damit eine hohe Handyrechnung nicht die schönen Urlaubserinnerungen trübt, sollten sich Nutzer vor Reisen außerhalb der EU bei Ihrem Mobilfunkanbieter genau darüber informieren, welche Auslandsoption voreingestellt ist, und ob diese auch tatsächlich für das konkrete Reiseziel die günstigste Wahl ist.<<

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  1. Roaming im Urlaub: Alternativen zum Euro-Tarif | SMS-Alternative.com

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