Messenger whistle.im im Test

Der kostenlose Messenger Whistle.im ist eine Entwicklung aus Deutschland, die die Entwickler als Konkurrent zum beliebten WhatsApp etablieren wollen. Schutz der Privatsphäre und sichere Kommunikation werden als Argumente zum Wechsel zu whistle.im angeführt.

Gut: Zurzeit ist der Messenger schon für die Betriebssysteme Android OS, iOS (Apple) und Windows Phone erhältlich, aber er läuft auch zusätzlich im Browser. Viele Apps sind ja leider auf mobile Endgeräte und manchmal sogar ein einziges Betriebssystem beschränkt. Hier konnte whistle.im schon mal punkten, bevor wir mit unserem Test überhaupt angefangen hatten. Wir haben die Software auf einem Pocketbook SurfPad 2 Tablet getestet und können nun einen ersten Einblick in die WhatsApp-Alternative bieten.

Screenshot: whistle.im - Hauptseite
Screenshot: whistle.im – Hauptseite

Benutzeroberfläche und Bedienung

Die Benutzeroberfläche von whistle.im hat das Entwicklerstudio aus Mechernich bewusst schlicht gehalten, die Kommunikation steht im Mittelpunkt. Dennoch sieht whistle.im alles andere als langweilig aus – schlicht und professionell, aber auch zeitgemäß wirkt die Benutzeroberfläche.

Der Startbildschirm zeigt das Logo in Form einer blauen Sprechblase mit weißem Schloss in der Mitte und dem Schriftzug „.im“ darin. Direkt darunter stehen zwei Eingabefelder für den Benutzernamen und das Passwort. Eine Whistle-ID (Benutzername) und Passwort sind schnell gewählt. Im Anschluss können wir uns einloggen und einen Chat beginnen.

Der Vorteil bei whistle.im ist die Verschlüsselung der Kommunikation mit einer RSA-Schlüsselstärke von 2.048 Bit, was als sicher gilt. Die Benutzersprache ist Englisch, aber das sollte keine Hürde sein bei einer so aufgeräumt wirkenden App.

Screenshot: whistle.im - Chatten
Screenshot: whistle.im – Chatten

Chatten mit whistle.im

Ein Onlinegespräch wird in whistle.im eröffnet, indem der Name eines Kontakts in das weiße Eingabefeld nach dem erfolgten Login eingetragen wird. Wenn ein Kontakt erfolgreich hinzugefügt wurde, können der Chat gestartet und die Textnachrichten in dem entsprechenden Eingabefeld geschrieben werden. Die Entwickler hatten zum Zeitpunkt unseres Tests einen Bildversand noch nicht integriert und Smileys suchten wir ebenfalls vergeblich. Im Mittelpunkt steht das klassische Chatten ohne Ablenkung durch lustige Smileys, Videos oder Bilderchen. Wir sehen whistle.im eher bei Unternehmen als auf dem Schulhof. Eine sichere Kommunikationslösung suchen aber nicht nur Unternehmen zum Austausch mit Gesprächspartnern. Verschlüsselte Kommunikation wird unserer Einschätzung nach stark an Bedeutung gewinnen, sowohl für private als auch geschäftliche Anwender.

Fazit im Test zu whistle.im

Die Messenger-App Whistle.im hat uns wegen ihrer Schlichtheit, der einfachen Einrichtung und starken Verschlüsselung beeindruckt. Wir können die App Usern empfehlen, die einen hohen Wert auf Privatsphäre und Sicherheit bei einem Chat legen.

Damit sich whistle.im im privaten Bereich durchsetzen kann, sollten Funktionen wie Bildversand hinzugefügt werden Die Entwickler sind persönlich per Mail erreichbar und zeigen sich für Vorschläge der Community offen, was ebenfalls ein Pluspunkt ist. Bei vielen anderen Apps lässt sich ja nicht mal erkennen, vom wem sie eigentlich stammt.

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