Testbericht Schmoose Messenger auf Windows Phone

Der Schmoose Messenger des Entwicklerstudios Schmoose S.A. aus Luxemburg ist für die Betriebssysteme Microsoft Windows Phone, Android OS, iOS (Apple) und damit in drei Versionen erhältlich. Die Entwickler der Messenger-App haben sich den Schutz der Privatsphäre auf ihre Fahnen geschrieben und bieten deshalb beispielsweise End-to-End-Verschlüsselung und Zero-Knowledge-Service.

Screenshot: Schmoose Messenger | Bild: Redaktion
Screenshot: Schmoose Messenger | Bild: Redaktion

Die User haben die Wahl zwischen Einzelchat und Gruppenchat und genießen den Vorteil, nicht nur mit Nutzern eines Betriebssystems chatten zu können, Stichwort Plattformunabhängigkeit. Im Chat sind Bildversand, Videoversand und Emoticons möglich.

Erhältlich ist Schmoose in den drei Versionen Free, Basic und Pro, mehr dazu unten! Die Entwickler entschieden sich für die Bezeichnung Schmoose, weil das Wort „Schmooze“ auf Englisch „Eine freundliche, private Unterhaltung führen“ bedeutet. Die Server des Messengerdienstes befinden sich in Deutschland und weiteren europäischen Ländern. Es werden laut Anbieter keine Nachrichten auf dem Server des Unternehmens gespeichert, weil ein so genannter Zero-Knowledge-Service genutzt wird. Wir haben Schmoose auf einem Microsoft Lumia 535 Smartphone mit Windows Phone 8.1 getestet.

Screenshot: Schmoose Messenger | Bild: Redaktion
Screenshot: Schmoose Messenger | Bild: Redaktion

Was ist über den Anbieter bekannt?

Das Entwicklerstudio Schmoose S.A. mit Sitz in Luxemburg ist ein kleines Unternehmen, welches von Programmierern gegründet wurde, um einen sicheren, plattformunabhängigen Messenger zu entwickeln. Die Nachrichten der Nutzer werden laut Hersteller vertraulich behandelt und auf dem Endgerät des jeweiligen Anwenders sicher verschlüsselt. Vertraulichkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit stehen im Mittelpunkt. Die Entwickler betonen den Vorteil der Verschlüsselung, die auf dem OpenPGP-Standard basiert. Einfache und intuitive Bedienbarkeit verbunden mit Vertraulichkeit, das ist die Philosophie der Entwickler.

Screenshot: Schmoose Messenger | Bild: Redaktion
Screenshot: Schmoose Messenger | Bild: Redaktion

Multimedia

Die App ermöglicht den Versand von Fotos und Videos. Eine Bearbeitung von Fotos vor dem Versand ist nicht möglich und eine Begrenzung für die Videolänge ist nicht gegeben. Die Qualität der Videos ist gut bis sehr gut.

Sicherheit

Sicherheit wird beim Schmoose Messenger groß geschrieben, da offene Standards verwendet werden. Die Nachrichten werden bereits auf dem Gerät des Nutzer verschlüsselt und erst beim Empfänger wieder entschlüsselt (AES-256, SHA-256, RSA mit 2048-Bit-Schlüssellänge).
Die Anmeldung kann per Handynummer und SMS oder Mail-Adresse und Passwort erfolgen. Im Rahmen des Anmeldeverfahrens wird auf dem Smartphone für Schmoose ein öffentlicher und privater Schlüssel erzeugt. Die eingegebenen Daten werden vor der Übermittlung an die Server des Entwicklerstudios verschlüsselt. Der einzelne Nutzer erhält eine individuelle Schmoose-ID.

Screenshot: Schmoose Messenger | Bild: Redaktion
Screenshot: Schmoose Messenger | Bild: Redaktion

Kommunikation

Um mit einem neuen Kontakt zu chatten, sucht man im Schmoose Messenger nach dem Spitznamen oder der Schmoose-ID eines Schmoose-Nutzers. Das Chatfenster besteht aus Header, Nachrichtenbereich und Eingabefeld. Das Eingabefeld bietet ein Symbol für Dateianhänge, die Fotos oder Videos (nur Basic- und Pro-Version) sein können. Die Nachrichten und Fotos werden schnell ohne merkliche Verzögerung übertragen. Die Einrichtung eines Gruppenchats ist möglich.

Screenshot: Schmoose Messenger | Bild: Redaktion
Screenshot: Schmoose Messenger | Bild: Redaktion

Ein Voice-Chat und Video-Chat stehen beim Schmoose Messenger nicht zur Verfügung. Der Versand von SMS und MMS sowie Anrufe in das Festnetz und Mobilfunknetz werden ebenfalls nicht unterstützt. Es stehen nur klassische Emoticons zur Auflockerung eines Chats zur Verfügung, keine Sticker, wie man sie inzwischen bei einigen anderen Instant Messaging Services findet.

Screenshot: Schmoose Messenger | Bild: Redaktion
Screenshot: Schmoose Messenger | Bild: Redaktion

Benutzeroberfläche

Die Benutzeroberfläche wurde funktional und dennoch farbenfroh gestaltet. Das Design ist modern. Im Chat werden die Sprechblasen in unterschiedlichen Farben dargestellt. Durch die einzelnen Menüs wird mit einer Wischgeste gescrollt. Die App ist leicht verständlich aufgebaut.

Basisfunktionen gratis

Der Schmoose Messenger ist in den drei Versionen Free, Basic und Pro erhältlich. Die Free-Version ist kostenlos, während für Basic und Pro eine jährliche Gebühr von 1,99 bzw. 3,99 Euro berechnet wird. Die kostenpflichtigen Versionen bieten folgende Vorteile:

Screenshot: Schmoose Messenger | Bild: Redaktion
Screenshot: Schmoose Messenger | Bild: Redaktion

Basic

• bis zu 3 Geräte
• Registrierung per Telefonnummer
• Versand von Videos
• alle Funktionen der Free-Versionen

Pro

• bis zu 5 Geräte
• Blockieren von Kontakten
• Dokumentenversand
• inkognito/getarnt bleiben beim Onlinestatus
• alle Funktionen der Basic-Version

Screenshot: Schmoose Messenger | Bild: Redaktion
Screenshot: Schmoose Messenger | Bild: Redaktion

Berechtigungen

Der Schmoose Messenger erfordert keine umfassenden Berechtigungen. Die App fragt nach dem Adressbuch, aber der Zugriff ist freiwillig.

Plus und Minus

+Schneller Chat und Fotoversand
+Verschlüsselung auf OpenPGP-Basis
+Einfaches Anmeldeverfahren
-Spitzname nur in Kleinbuchstaben möglich

Fazit

Wir können den Schmoose Messenger aufgrund seiner leicht verständlichen Bedienbarkeit, der Sicherheitsfunktionen und des transparentens Auftretens des Luxemburger Entwicklerstudios Schmoose S.A. empfehlen. Der Messenger wird laufend weiterentwickelt, wobei es einen engen Austausch mit den Nutzern gibt. Das gefällt uns gut.

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