aJoy Messenger Testbericht

Der aJoy Messenger des aus der Schweiz stammenden Unternehmens Eco-Soft Economic Software GmbH ist eine Messenger-App für Android OS und iOS (Apple) zum Austausch von Nachrichten, Fotos, Videos, Geschenken und Audionachrichten. Die App erfordert eine Registrierung, aber man muss keinen Account anlegen.

aJoy Messenger | Screenshot: Redaktion
aJoy Messenger | Screenshot: Redaktion

Alle Nachrichten werden automatisch verschlüsselt, nach Angaben des Herstellers werden keine Daten auf dem Server behalten und keine Statistiken erstellt. Die Sicherheit der Anwender steht im Mittelpunkt des kostenlosen aJoy Messengers. Wir haben die Android-Version der App getestet. Zur Nutzung unter Android muss mindestens Google Android 4.0 (Codename Jellybean) installiert sein.

aJoy Messenger | Screenshot: Redaktion
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Das Schweizer Unternehmen Eco-Soft Economic Software GmbH wurde 1991 gegründet und hat 20 Jahre Erfahrung in der Software-Entwicklung. Die Dienstleistungen umfassen Mobile Apps, Web-Applikationen, Desktop-Software und Embedded-Software. Der aJoy Messenger ist nur ein Projekt der Softwarefirma, die in Altenrhein beheimatet ist.

Anmeldung

Nach der Installation des aJoy Messenger erfolgt die Registrierung mit der Handynummer und einem Bestätigungscode. Im Anschluss kann die Messenger-App genutzt und ein Profil eingerichtet werden. Das Profil selbst bietet nur begrenzte Möglichkeiten der Personalisierung: Zum Zeitpunkt unseres Tests Ende 2015 konnten ledigilich ein Profilbild sowie ein Benutzername eingestellt werden.

aJoy Messenger | Screenshot: Redaktion
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Benutzeroberfläche und Bedienung

Die Benutzeroberfläche weist ein modernes Design auf und setzt sich wie bei zahlreichen anderen Messengern aus Header, Nachrichtenbereich und Footer zusammen. In den Einstellungen stehen die drei Optionen „Profil“, „Nachrichten“ und „aJoy“ mit Unterpunkten zur Auswahl. Angenehm: Das Hintergrundbild im Chat kann auf Wunsch geändert werden. Die Bedienung erfordert eine kurze Einarbeitungszeit.

aJoy Messenger | Screenshot: Redaktion
aJoy Messenger | Screenshot: Redaktion

Chatten mit dem aJoy Messenger

Eine Unterhaltung wird im aJoy Messenger durch Wahl eines Kontaktes aus der Kontaktliste gestartet. Das Chatfenster wurde in Header, Nachrichtenbereich und Eingabefeld aufgeteilt. Im Header steht der Name des Gesprächspartners. Klickt man den Namen an, wird das Benutzerprofil anzeigt. Die Textnachrichten, Bilder, Videos, Geschenke und weitere Inhalte erscheinen im Nachrichtenbereich. Versandt werden können Bilder, Videos, Audiobotschaften und Puzzle (dazu weiter unten im Testbericht). Die Videogröße wurde auf 10 Megabyte begrenzt, was unserer Erfahrung nach einem etwa drei Sekunden langen Video entspricht. Das ist zu wenig!

aJoy Messenger | Screenshot: Redaktion
aJoy Messenger | Screenshot: Redaktion

Beim Puzzle handelt es sich um ein Puzzlebild, welches aus einem Bild freier Wahl besteht und vom Empfänger zusammengesetzt werden kann. So kann man Freunden beispielsweise Bilder mit gemeinsamen Erinnerungen zum Puzzeln schicken und gespannt sein, wie schnell der Empfänger das Bild erkennt. Das gefällt uns.

aJoy Messenger | Screenshot: Redaktion
aJoy Messenger | Screenshot: Redaktion

Nicht sinnvoll, aber nett ist die Überraschung: Hier kann man ebenfalls ein Bild eigener Wahl verschicken. Der Empfänger erhält es „verpackt“, sieht also nicht sofort, um was es sich handelt. Der Absender und der Empfänger können die Überraschung durch Wischen öffnen. Der Benachrichtigungston bei neuen Nachrichten ist extrem leise und kaum hörbar. Die Audionachrichten hingegen waren klar und deutlich zu verstehen. Auf Wunsch können die Sprachbotschaften mit ausgefallenen und witzigen Audio-Effekten versendet werden.

aJoy Messenger | Screenshot: Redaktion
aJoy Messenger | Screenshot: Redaktion

Fazit zum Test des aJoy Messengers

Ingesamt überzeugte uns der aJoy Messenger trotz Minuspunkten wie dem kaum hörbaren Benachrichtigungston und der zu starken Begrenzung der Videogröße. Die Audioeffekte dürften in so manchem Chat für Heiterkeit sorgen. Insgesamt können wir den aJoy Messenger empfehlen, weil Grundfunktionen eines Instant-Messengers gut umgesetzt wurden und noch ein paar Extras geboten werden. Die offizielle Website des Messengers lautet a-joy.com.

1 Kommentar zu aJoy Messenger Testbericht

  1. Danke für den ausführlichen Bericht. 🙂
    Ab der Version 2 sind die Medienlimiten erhöht. Der Push Sound ist über Android konfigurierbar. Die Lautstärke des In-App-Sounds bei ein- oder ausgehender Nachricht ist über die Lautstärketasten am Gerät verstellbar.
    Viel Spass!

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