iWantim Messenger im Test

Wir haben den Iwantim Messenger als Android-App ausprobiert. Im Google Play Store steht der Zähler bei 10.000 bis 50.000 Downloads (Stand Frühling 2014), besonders weit verbreitet ist dieser Instant Messenger also noch nicht. (Ein Web-Version, die mittels Browser verwendet werden kann, gibt es ebenfalls.) Der Instant Messaging Service unterstützt viele bekannte IM-Protokolle. Zu den unterstützten Protokollen zählen Jabber, Google Talk, Yahoo!, ICQ, MSN / Live Messenger und AIM.

Ein Versand von Audiodateien, Videos und Dateien ist möglich. Die Anwender können ein Avatar-Bild festlegen, Emoticons senden und empfangen. Die Kontakte können gruppiert und durch die Chatfenster „gewischt“ werden. Der Chatverlauf bietet eine Suchfunktion. Die App läuft auf Smartphones und Tablets mit dem Betriebssystem Google Android ab Version 2.2. Wir haben den iwi-Messenger (wie er in Kurzform vom Anbieter selbst genannt wird) auf einem Smartphone vom Typ Acer Cloud Mobile S500 getestet.

Screenshot iWantim - Kontakte
Screenshot iWantim – Kontakte

Benutzeroberfläche, Bedienung und Konto-Einrichtung
Die Benutzeroberfläche der Iwantim Messengers wurde mit einem einfachen, aber durchaus interessanten Design versehen und auf Funktionalität ausgelegt. Nach dem Start der App wird man aufgefordert, ein Konto mit einem der unterstützten Dienste anzugeben. Bei den Diensten kann man nach einem Klick auf „Konto hinzufügen“ zwischen den Anbietern iwi, AOL, MSN, Yahoo!, Google, Facebook, ICQ und dem Jabber-Protokoll XMPP wählen. Bei der Einrichtung werden der Benutzername und das Passwort eingetragen.

Nach dem Login erscheint der Hauptbildschirm, der in die Bereiche „Header“, „Chats“, „Offline“ und „Leute“ aufgeteilt wurde. Der Header zeigt an, ob Nachrichten vorliegen und mit einem Klick darauf erscheinen dann die Meldungen, welche man noch nicht gelesen hat, in der Nachrichtenansicht.

Screenshot iWantim - Account
Screenshot iWantim – Account

Das Untermenü nach dem Klick auf den Punkt Nachrichten bietet die Optionen „Einstellungen“, „Verlauf“ und „Freunde einladen“. Bei „Einstellungen“ kann man die App seinen Wünschen entsprechend anpassen. Der Punkt „Buddies“ zeigt die Kontakte an, während bei „Offline“ gezeigt wird, welche Kontakte derzeit nicht online sind. Der Footer bietet eine Suchfunktion und mit einem Fingertipp auf das Optionsmenü kann ein neuer Kontakt hinzugefügt werden.

Chatten mit iwi-Messenger
Ein Chat wird beim iwi-Messenger gestartet, indem der Name eines Kontaktes ausgewählt wird. Die Kopfzeile im Chatfenster zeigt den Namen des Gesprächspartners und rechts ein Optionsmenü. Das Menü eröffnet die Möglichkeit, Bilder zu versenden, den Standort mitzuteilen, Emoticons auszuwählen, den Verlauf zu durchsuchen und das Chatfenster zu leeren. In der Fußzeile des Iwantim Messengers befindet sich das Eingabefeld, wo Nachrichten eingegeben werden und anschließend in der Mitte des Bildschirms im Contentbereich erscheinen. Neben dem Eingabefeld befindet sich ein Smiley-Icon, mit dem etwa 20 Smileys aufgerufen werden können.

Screenshot iWantim - Kontakte
Screenshot iWantim –
Kontakte

Der Versand von Bildern ist beim Iwantim Messenger etwas umständlich gelöst, denn nach der Auswahl des Bildes muss der Gesprächspartner erst extra einen Bildbetrachter öffnen, während bei anderen Messengern wie WhatsApp oder Telegram das versendete Foto direkt im Contentbereich erscheint. Das Abspielen eines Videos erfolgt ebenfalls mit einem externen Videoplayer. Die Standort-Mitteilung erfolgt per Google Maps, indem der Standort des Gesprächspartners auf der virtuellen Karte angezeigt wird. Die Messenger-App lief bei unserem Test auch auf dem schon etwas betagten Samsung Galaxy S ohne Probleme und wir konnten keine Verzögerungen feststellen. Alle Bilder und Videos wurden auf beiden Smartphones mit iwi schnell übertragen.

Screenshot iWantim - Menü
Screenshot iWantim – Menü

Fazit beim Test des Iwantim Messengers
Als Ergebnis unseres Tests können wir den iwi-Messenger nur bedingt empfehlen, weil der Bildversand ein wenig zu kompliziert gelöst wurde. Ein interner Bildbetrachter wäre optimal und würde außerdem Zeit sparen. Aber nicht jedem ist dieser Punkt wichtig. Die App ist nur teilweise in deutscher Sprache, aber dennoch erfordert der iwi-Messenger nur wenig Einarbeitungszeit. Wer eine Alternative zu WhatsApp oder einfach einen Multi-Messenger sucht, der sollte sich den Iwantim Messenger mal anschauen und dann selbst entscheiden.

1 Kommentar zu iWantim Messenger im Test

  1. iWantim hat den Betrieb eingestellt und somit funktioniert diese app leider nicht mehr .
    Brauchbare Alternativen gibts leider nicht !!!
    ich könnte heulen !!!

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