Tipps zur Wahl eines Messaging-Dienstes

Auf Verschlüsselung der Nachrichten achten

Lange Zeit schienen Instant Messaging und Soziale Netzwerke wenig miteinander zu tun zu haben. Zwar boten einige Social-Media-Plattformen bereits früh ein Chat-System, doch wurde das Potenzial von Instant Messaging bei den Social Networks offenbar lange stark unterschätzt. Bei Instant Messaging-Diensten hingegen wurden typische Social-Media-Funktionen andererseits nur zögerlich integriert.

Sicher, nicht jeder Instant Messenger muss zum Social Network ausgebaut werden. Klar sollte inzwischen jedoch sein, dass beides sehr, sehr gut zusammenpassen kann. Zusätzliche Funktionen können zwar dazu beitragen, dass es für die User unübersichtlich wird. Andererseits muss das nicht sein, hier sind die Anbieter gefordert, was spricht etwa gegen eine Anpassung von Menüs, um nicht benötigte Bereiche einer Plattform auszublenden?

Generell sehe ich in den zusätzlichen Funktionen von Instant Messaging Services nicht nur eine Chance, dass diese Anbieter den klassischen Social Networks Konkurrenz machen. Sie sind zudem ein starker Wettbewerbsvorteil gegenüber kleinen und neuen Instant Messaging-Diensten. Wer auf der Suche nach einem neuen Instant Messenger ist, wird indes die Social-Media-Funktionen eher nicht zu einem entscheidenden Auswahlkriterium erklären.

teltarif-Logo | Bild: www.teltarif.de
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Die Experten von teltarif.de haben Tipps zur Wahl von Instant Messaging-Diensten zusammengestelt und erklären in einer Pressemitteilung:

>>Messenger für das Smartphone liegen nach wie vor im Trend. Hierdurch können Nutzer unter anderem Kosten sparen, da solche Dienste die Möglichkeit bieten, Nachrichten, Fotos und Videos über das Internet günstig oder sogar kostenlos zu empfangen und zu verschicken. Aus diesem Grund werden Messenger wie WhatsApp, Threema, Viber und Telegram von vielen Smartphone-Besitzern gerne als SMS-Ersatz verwendet. Hans-Georg Kluge vom Onlinemagazin teltarif.de erklärt: „Die meisten Messaging-Dienste greifen auf das Adressbuch der Nutzer zu. In den Datenschutzbedingungen der Anbieter wird zwar häufig ein Verkauf der Daten an Dritte ausgeschlossen, aber bei vielen Verbrauchern bleiben Zweifel.“

Eine Alternative können die Messenger von sozialen Netzwerken oder klassische Instant-Messenger – wie beispielsweise Facebook Messenger oder Skype – sein. Kluge führt aus: „Soziale Netzwerke wie Facebook, Google+ oder Xing bieten sich grundsätzlich als Kommunikationsmittel an und finden durch entsprechende Apps den Weg auf das Smartphone.“ Auch die E-Mail oder die normale SMS kann anstatt von Messengern genutzt werden – beispielsweise wenn die Nutzer eine Person erreichen möchten, die nicht in den Netzwerken unterwegs ist. Die E-Mail wird auf den meisten Smartphones auch als Push-Mail zugestellt, wodurch ebenfalls das schnelle Austauschen von Nachrichten möglich ist.

Ein wichtiger Aspekt für die Nutzung von Messaging-Diensten ist, dass die Mitteilungen verschlüsselt übertragen werden. Ohne Verschlüsselung können die Daten sonst in unsicheren WLANs und auch auf ihrem Weg durchs Internet mitgelesen werden. Messenger wie Threema und MyEnigma verschlüsseln deshalb die Nachrichten nach dem sogenannten Ende-zu-Ende-Prinzip. Bei diesen Anbietern sind die Nachrichten auf den Servern des Anbieters nicht im Klartext lesbar. Kluge rät: „Vertrauliche Daten sollten in jedem Fall nur über Dienste ausgetauscht werden, die eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung anbieten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass diese in fremde Hände geraten.“<<

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